the end

Ich sitze gerade in dem Hotel in Dubai. Ausgecheckt und wartend auf mein letztes Abenteuer bevor ich die Reise Heim antrete. Gefühle? Ohja da sind eine Menge. Melancholie, da die Zeit gerannt ist und ich realisiere es ist vorbei. Doch im selben Moment kommt der Gedanke “vorbei ist schon mal gar nix!” so viele Abenteuer warten noch auf mich und gleich das nächste ist das Abenteuer des Wiederkehrens. Aufregung pur! Und auch kehre ich Heim mit neuen Zielen und Träumen! Denn vor allem die letzten Monate waren noch einmal voller einzigartigen Erfahrungen und ungewöhnlichen Eindrücken. Gerade deswegen habe ich es aus verschiedensten Gründen nicht geschafft meinen Blog zu pflegen doch möchte einen groben Überblick meiner letzten zwei Monate geben. Die Südinsel Neuseelands stellte sich als ein Trip sich ständig wechselnder Szenerien raus. Es war ein hartes Workout für mein Gehirn all die neuen Eindrücke zu verarbeiten.. Doch nach einem guten Monat sind sie gespeichert und umgeben von purer Bewunderung. Mutternatur du Künstler!
Auch lernte ich noch einen Haufen netter Leute kennen und reiste eine Woche mit Nadja einer lieben Deutschen die sich über Gesellschaft in ihrem Auto erfreute! Dank ihr konnte ich unabhängig von Bushaltestellen rumkommen und sah somit die wunderschönsten Flecken der Erde, wie Lake Tekapo, Mt Cook und den Arthurs Pass. Ich denke gerne an die Zeit zurück! Nach der Ausgabe von ner Menge Geld erlebte ich auch eine Menge Abenteuer. Ich bestieg einen Gletscher nach einem kleinen Flug mit einem Helikopter und durfte darin für 3 Stunden rumkrakseln. Hier lernte ich Nadja kennen. Am Abend folgte eine amüsante Party die eine Limousinenfart beinhaltet. Ich sah den spektakulärsten Sternenhimmel meines Lebens in einer eisigen Nacht. Ich ritt durch Flüsse auf einem Pferd in Herr der Ringe Landschaften umgeben von schneebetupften Bergen. Ich schipperte durch Meerengen aus dessen Berge Wasserfälle donnerten während wir von Delfinen gefolgt wurden. Ich kann sagen ich habe mich sehr daran gewöhnt jeden Tag ein Abenteuer zu erleben. Hinzu kam, dass ich fast jeden Tag einen Berg bestiegen habe.
Bevor es nach Thailand ging hatte ich einen Tag in Sydney, den ich sehr genoss. Die Sonnenstrahlen vielen in mein Gesicht und die Möven liefen mit Chipstüten übern Kopf herum. Ich genoss eine interessante Ausstellung und sah meinen sehr geschätzten Freund Beale.
In Thailand angekommen erschlug mich dann die Hitze konnte mich jedoch schnell dran gewöhnen. Es waren ca 32 Grad doch sehr sehr feucht. Bangkok ergriff mich mit dem rasanten Leben auf der Straße. Zunächst viel es mir schwer rumzukommen, da der Vegetarismus nicht so bekannt unter den Heimischen ist. Sogar mit der Hilfe eines Thai-Freundes der in Thai der Küche erklärte ich sei Vegetarierin wurde mir Essen mit Fisch oder Fleisch serviert. Hat ein wenig gedauert bis ich dann endlich meinen hungrigen Magen füllen konnte. Und nach ein wenig Gewöhnung an das Thaiessen,  der Sprachenkenntnis zu sagen “ich bin Vegetarierin” und ein wenig Vertrauen an sich selbst lernte ich die Thai Küche zu lieben! Papaya Salat.. Yummm aber bitte ohne Fischsauce!!

Und ja ich bin verliebt in Thailand. Ich kann nicht begründen wieso, weil es da keinen spezifischen Grund gibt. Aber ich wurde von der Magie Thailands angesteckt und weiß ich komme wieder eines Tages. Ich hatte wunderbare 2 Wochen mit meiner geliebten Bonnie und eine super entspannte Zeit mit ihr auf Koh Phangan. Wir machten eine Menge Thai Freunde das uns sogar schon Fremde nach sagten “Ive heart you have a lot of friends here” Haha.
Es war eine super Zeit. Da es mir gelegen kam einfach mal ein paar Tage an einem Ort zu bleiben konnte ich leider nicht so viel sehen wie erhofft bereue es dennoch nicht. Nachdem Bonnie mich verlassen hat, hatte ich noch eine wundervolle Woche alleine in Thailand. Ich sah die wunderschönsten Strandlandschaften um Krabi, traf eine Thaifrau aus Chiang Mai und andere herzenserwärmende Personen. Von Krabi aus flog ich nach Chiang Mai und stockte da mein Wissensreichtum an Tempeln auf. Die Stadt erstrahlt an Tempeln und Geschichte und liegt zwischen Dschungel bewachsenen Bergen. Ich unternahm eine Dschungeltour inklusive Orchideen/Schmetterlingsfarm, Elefanten reiten (was ich definitiv nicht unterstütze und niemals wieder machen werde), Dschungel trekking zu einem Wasserfall und zum Schluss White Water Rafting, was eine der verrücktesten Erfahrungen meines Lebens war. Nicht nur das ich komplett und triefend nass wurde oder das bei einem sehr harten Raft mein Kopf gegen den Kopf unseres kleinen zierlichen Tourguide geknallt ist (er war natürlich der einzige im Boot ohne Helm) nein am Schluss wurden wir auf ein Bambusfloß abgeladen und auf einmal vom Land getrennt und flossen davon. Zum Glück sprang ein anderer Thai in letztes Sekunde drauf und wir flossen Fluss abwärts. Das Floß lag
Unter dem Gewicht von acht Leuten einen guten halben Meter Unterwasser und schwappte gefährlich zur Seite. Ohne Vorwarnung oder Erklärung oder Ahnung saßen wir mit unseren Sachen einen halben Meter tief im Wasser und machten unseren Weg wo auch immer hin durchs braune Wasser. Danach war ich lebendig!
In Chiang Rai war ich so ohne Plan oder Ahnung für einen Tag, das ich doch auf einen etwas nervigen privaten Tourguide rein gefallen bin. Zunächst schien er amüsant doch ich war müde und er hörte nicht auf zu reden (in einer sehr lauten Stimme) und nervte alle anderen Passagiere auf dem Weg zum White Temple. Danach wimmelte ich ihn ab und auf einmal war seine “Im just a man who loves showing people around and just happy about a tiiiiny tip” Einstellung verschwunden und gar nicht mehr sooo lebensfroh. Tip fürs Nerven gabs natürlich trotzdem.

Achjaa.. Aber eine schönere Erfahrung habe ich auf der Busfahrt zurück nach Bangkok gemacht und zwar mit einem kleinen Mädchen. Es fing an mit einem kleinen Lächeln gefolgt von so vielen. Dann sagte ich “chuu Ella” was hoffentlich bedeutete “ich bin Ella” sie fing an in Thai los zureden. Ich versuchte zu erklären, dass ich Thai nicht spreche, doch schnell musste ich feststellen, dass Kinder in so einem Alter nicht verstehen können. Sie wissen nicht das es andere Sprachen gibt. Doch sie gab nicht auf. Ich sagte ihr in Thai, dass sie hübsch sei was ein fast beschämtes Lachen verursachte. Im Verlauf des abends im Bus bekamen wir Freunde. Ich schenkte ihr eine kleine box mit Pappbecher und sie redete weiterhin in Thai mit mir. Wenn ich versuchte sie nach zusprechen schmunzelte sie nur und lachte. Einmal sagte sie etwas und ich versuchte nachzuhaken und dann machte sie mit ihren Händen ein Herz. Ohhhhhhhh so süß!!!! Später deckte sie mich mit ihrer Decke zu und als ihre Mama sie zum aussteigen wegholte sagte sie in ihrere zarten Stimme “byebyee”

Das ist alles nur ein grober Überblick und erklärt nicht meine Gefühle und Liebe fürs Reisen! Aber es ist ein Anfang mit den Highlights aufgeführt. Dubai ist heiß und die Stadt ist hässlich. Die Menschen haben Temperament und die Frauen sind im Haus. Ich bin blond, allein und eine Frau und werde schräg angeguckt. Es ist pompös doch die Wüste ist öde. Es ist so anders. Doch auch hier habe ich tolle Erfahrungen gemacht und das beste aus meiner Zeit gemacht.

Ich kehre Heim doch die Veränderung ist mit mir.
See you soon

One thought on “the end

  1. Doerte Logemann

    Juchuuu, wir sehen uns bald!!!!!!!!
    Alle 2+4 beinigen von Schillhörn wünschen Dir einen
    guten Flug.
    Die Deinen

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