allein allein

Nun ist ja schon wieder recht viel Zeit vergangen und ich muss mich erstmal erinnern was seitdem alles so passiert ist. Fabio und Bonnie sind mittlerweile gegangen aber wir hatten noch wunderbare Tage zusammen und haben spannende Landzüge zusammen entdeckt. Leider kann ich keine Fotos hochladen solange ich kein WLAN und Computer habe..
Aber nachdem ich Bonnie verabschiedet habe war ich plötzlich so allein. Schon etwas gewöhnungsbedürftig, vorallem nach einer so langen Zeit. Am Anfang viel mir das auch schwer, ich war etwas unmotiviert und wusste nicht was ich mit mir anfangen sollte, aber ich konnte nach gut 36 Stunden Spaß dran finden und entspannen. Und wirklich allein blieb ich nicht lange

Nach einem wunderschönen Rundgang um eine Insel bei Port Fairy ging ich in das Informationscenter und dort waren drei super nette Menschen, die sich um mich sorgten. Der eine Mann hat mir dann ans Herz gelegt zu einem einigermaßen günstigen Campingplatz zu fahren, weil ich dort sicher sei, das hab ich dann auch gemacht, letztendlich saß ich am Abend mit 6-8 Menschen in der BBQ area zusammen. Alle zwischen 45-65 Jahre. Nicht mein Alter aber trotzdem wunderbare Gespräche geführt und alle konnten mir viel über das Land erzählen und wo ich aufjedenfall hin muss, mit einer Frau habe ich mich super verstanden und sie hat mir letztendlich ihre Nummer und Adresse gegeben, fals ich mal für ein paar Nächte ein Bett brauche. Ganz glücklich darüber die Nummer zu haben gings dann weiter. Auf der Suche nach einem kostenlosen Campingplatz machte ich einen Zwischenstop am Strand, saß da und hab aufs Meer geguckt als aufeinmal ein 84-jähriger Opi auf mich zu kam und wir ins Gespräch gekommen sind, letztendlich saß ich dann gut 2 Stunden mit ihm zusammen am Strand und er hat mir viel über die Geschichte Australiens bzw dieses Ortes erzählt, er hatte eine Farm und seine Tochter leitet diese jetzt, momentan ist er hier mit seinen 4 Töchtern auf dem Landhaus. Mit zwei der Töchter (auch über 50) kam ich dann auch ins Gespräch. Und ums kurz zu machen, sie haben mich auf ihre Farm eingeladen zum Übernachten und letztendlich war ich dort für zwei Nächte und hatte eine wunderbare Zeit. Wir unternahmen zusamamen einen Koala walk und Jaa Koalas sind verdammt süß! “You never get sick of watching them” da kann ich nur zustimmen.. Wir sahen einige in den Bäumen auf unserem Wege :)
Und wir unternahmen auch zusammen einen 2,5 stündigen Seal walk, entlang der Küste von Bridge Water Bay, dem südlichsten Punkt des australischen Festlands. Da Australia Day war, waren wir so gut wie die einzigen und es war wunderschön! Die Klippen waren so steil und spektakulär. Ein paar Seehunde haben wir natürlich auch gesehen! Danach gabs n super leckeres Picknick und ab dem Punkt habe ich für den Rest des Tages auch nicht mehr aufgehört zu essen. Am Abend gabs nämlich ein üppiges BBQ (drei Gänge!) Und viel vegetarisches, yaay! Offensichtlich kein typisches aussi BBQ, wos nur FLEISCH mit n bisschen Soße gibt. Und ich steuerte Annas berühmte Champingions und den geliebten Grillschafskäse dazu; kam auch gut an, hehee!
Den nächsten Morgen verbrachte ich noch mit den ganzen Görls am Strand und zog dann weiter nach Portland, wo mich dann auch die nächste Familie erwartete. Naja erwartet triffts wohl nicht ganz, aber sie waren mehr als überrascht und erfreut als ich mir hätte vorstellen können! Ich landete also bei Sandy, Neil und Dylan zu Hause und war mehr als erfreut darüber, solch eine nette und herzliche Familie getroffen zu haben. Sandy und Neil, zeigten mir dann noch Portland und kauften mir nach einem Spaziergang Pizza, den Abend saßen wir dann noch zusammen, tranken Wein und quatschten. Am nächsten Tag war es Dylans Geburtstag und am Abend war somit ein bisschen Party, bzw Besuch da. Ich lernte all seine ‘mates’ kennen und Schwester etc, ich war jedenfalls mittendrin im australischen Alltag. Und es tat sehr gut einfach mal ein paar Tage das australische Familienleben zu erleben. Der Abend war jedenfalls sehr gut, jedoch war es keine gute Idee sämtliche Getränke zu mixen. Es ging also von Wein, zu Caprioska, zu Sangria, zu Whisky. Ja ich hatte ein Sitzen aber immerhin keinen Kater am nächsten Morgen. Lucky mee.
Am nächsten Tag war ich mit Dylan wieder an der Küste von Cape Bridge Water, diesmal wars ein wenig spannender, weil wir den Pfad des Tourismus verließen und direkt an den blowholes standen. Dort wor die Wellen gegen die Klippen knallen. Das war super spektakulär und ich hätte ewig dableiben und zuschauen können wie sich die Wellen aufbauen und kraftvoll an der steinernen Mauer explodieren. So kraftvoll dass wir einmal mitten in einer Fontäne standen. Das hatte ich nicht erwartet und danach lief ich in klitschnassen Schuhen über die Felsen, immerhin ‘ne kleine Erfrischung… :)

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